Der Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback ist ein Hund, der sich erst im Alter von zwei bis drei Jahren voll entwickelt, seine Lernfähigkeit hält aber lange an.

Oberstes Gesetz beider Erziehung vom Welpenalter an ist Liebe und Einfühlungs-vermögen. Bei einer Akzeptanz als vollwertiges Familienmitglied, ist diese Rasse zu erstaunlichen Fähigkeiten bereit, der berühmte sechste Sinn ist allgegenwärtig.

Eine Abrichtung nach normalen Methoden, zum Beispiel unter Zwang, ist eine Gefahr, dass der Rhodesian Ridgeback die Leistung komplett verweigert. Die Rasse vermag höchste Leistungen zu bringen, wenn der Hund Liebe und Zuneigung erfährt, dabei würde er niemals wildern oder auch auf eigene Faust jagen.

Der Rhodesian Ridgeback ist ein Familienhund, den den Anschluss an die Familie benötigt, um diese zu beschützen und einem sozialen Umfeld aufzuwachsen.

Der Rhodesian Ridgeback gehört zur FCI-Gruppe 6, Sektion 3 und trägt die Standard-nummer 146. Er stammt aus Zimbabwe und Südafrika und wurde einst für die Großwildjagd eingesetzt.


Geschichte 

Der Rhodesian Ridgeback ist derzeit die einzige anerkannte Rasse, die dem südlichen Afrika entstammt. Seine Ahnen können bis zu den Buren zurückverfolgt werden, wo sie sich mit den bestehenden Hundenrassen vermischten, als auch den Hottentottenhunde, die schon damals einen Rückenkamm aufwiesen.

Der Rhodesian Ridgeback jagte meist in einer Gruppe von drei bis vier Hunden, die Aufgabe war hauptsächlich Großwild und Löwen aufzuspüren und an Ort und Stelle zu verharren, bis der Jäger dort eintraf.

Auch heute kommt er noch häufig bei der Jagd zum Einsatz und ist zudem ein prima Wachhund. Da der Rhodesian Ridgeback fernab seines eigentlichen Aufgabengebietes eine ausgesprochen sanfte Seite hat, erfreut er sich zudem immer größer werdender Beliebtheit als Familienhund und gilt als sehr treu.


Ratgeber Hundewelpen

Ein Welpe ist immer ein süßes Tier, aber man sollte sich gut einen Kauf überlegen, denn eine Verantwortung über ein Jahrzehnt ist hier die Regel.

Folgende Fragen gilt es sich zu stellen:

Werden Sie bei Wind und Wetter mit dem Hund spazieren gehen?

Gibt es eine Betreuung im Urlaub?

Muss der Hund keinesfalls mehr als 5 Stunden alleine sein?

Ein Hund kostet ca. 150 bis 200 Euro monatlich, sind Sie gewillt und in der Lage diese Kosten zu tragen?

Sind denn alle Familienmitglieder mit der Aufnahme eines Hundes einverstanden?

Die Kaufentscheidung eines Hundes basiert oft auf der Farbe, Aussehen und Rasse des Tieres, aber beachten Sie, dass das Wesen des Hundes zu Ihnen passen sollte.